Am roten Fluss

Wir glauben fest daran, dass wir unsere Hunde einmal am roten Fluss wiedersehen. Bis dahin denken wir an sie und halten durch Erzählungen die Erinnerungen wach.

Kimi

2017 - 2018
Kimi wurde von seinen ersten Besitzern an die Züchterin zurückgegeben. Seine Nieren waren mit ihrer Aufgabe schon früh überfordert.

In der Hoffnung mit der richtigen Pflege und Medikamenten könne man dem quirrligen Wirbelwind noch einige schöne Jahre bereiten, haben Philip und Lynch den Kleinen in ihr Rudel aufgenommen. Obwohl seine Nieren täglich ein bisschen schwächer wurden, hat Kimi seine Tage genossen. Er wackelte zielstrebig hinter den älteren Hunden her und fühlte sich dabei mindestens genau so gross und stark.
Während Lynch vom Familienzuwachs nicht immer ganz so begeistert war, wurde Novik schnell zu Kimis bestem Freund und Vorbild. Die beiden verbrachten viel Zeit damit ein Spielzeug nach dem anderen hervorzuholen und damit fröhlich durch die Wohnung zu flitzen.

Schweren Herzens mussten wir Kimi Ende Juni gehen lassen.

Melanitta Momo

2001 - 2014

Momo war Philips erster eigener Hund. Das aufgeweckte, quirlige Fellbündel beherrschte es von Anfang an, ihren Willen durchzusetzen. Sie wickelte jeden, der nicht gut aufgepasst hat, sofort um die kleine Kralle.

Loyal und treu, wie sie war konnte man mit ihr Pferde stehlen. Auch jede andere von Philips Ideen machte sie pflichtbewusst und mehr oder weniger begeistert mit, das war meist Tageszeitabhängig.

Momo liebte Herausforderungen. In der Geländesuche bei Redog wurde sie mit Philip einsatzfähig. Auch im Agility waren die beiden lange Zeit aktiv. Momo verliess uns viel zu plötzlich, wir vermissen sie sehr.

 

 

Roughrider Tripp of Reika

1997 - 2012

Tripp war viel - nur nicht langweilig. Max und Moritz hätten von ihm noch etwas lernen können. Jeder Spaziergang mit ihm war ein Abenteuer für sich. No risk - no fun war seine Devise, wenn er in einem Loch im Boden verschwand ohne zu wissen, ob der Bewohner eventuell zu Hause sein könnte.

 

 

Winfred Vulpecula Nocona

1994 - 2006

Noconas grosse Leidenschaft war das Arbeiten. Besonders Laufen war für ihn das grösste. Agility und SanH gehörten daher zu seinen Stärken. Schmerz kannte er dabei nicht. Wenn es Spass machte, zählte alles andere nicht.

Joggen mit Philip - das Highlight. Bis ins hohe Alter begleitete er ihn. Zum Schluss machte Philip immer die kurze 50 Meter Strecke vor unserem Haus mit ihm, auf der Stelle joggend, und drehte dann wieder um. Erst danach konnte Philip guten Gewissens sein eigentliches Training aufnehmen.

 

 

Astor

1981 - 1993

Astor kam auf Umwegen zu uns. Sein erster Besitzer wollte ihn einschläfern lassen, weil er kein guter Wachhund war. Unsere Tierärztin suchte daraufhin ein neues zu Hause für ihn.

Andreas überlegte, dass Astor für seine Mutter geeignet sein könnte. Sie fand ihn allerdings zu gross. So blieb er bei uns und wurde Andreas' Hund. Er wäre eigentlich gerne ein kleiner Schosshund gewesen, ein Chiuahua oder etwas noch kleineres. Leider war allein sein Kopf schon grösser als seine Wunsch-Statur.

Er liebte es, bei seiner Familie zu sein und keine Ansprüche erfüllen zu müssen.

 

 

Paca

1983 - 1997

Paca hatte immer alles und jeden im Griff. Sie wusste immer ganz genau was sie wollte und schaffte es, das auch durchzusetzen.

Ihr Rudel und jeder andere Hund folgten ihr aufs Wort (ob sie wollten oder nicht). Denn Paca vermittelte so gekonnt alles zu wissen, dass ihr alle sofort glaubten. Manchmal setzte sie sich aber auch einfach mit Körperkraft durch.

Ihre Eigenart, nur mit mir spazieren gehen zu wollen, sorgte dafür, dass ich auch bei 40C Fieber draussen herumstolperte.