FCI-Zucht

Wieso FCI?

FCI/SKG sind für alle 343 anerkannten Hunderassen verantwortlich.

Die FCI sorgt dafür, dass rassentypische Verhaltensweisen- und Aufgaben erhalten bleiben. Die Gentests, die für die Zucht notwendig sind, sorgen dafür, dass man Krankheiten die aus bestimmten Genkombinationen entstehen können, vermieden werden.

Der Wesenstest zeigt, ob die rassenüblichen Anlagen vorhanden sind (Toller z.B. sehr verspielt) und auch, dass keine aggressiven Anlagen weitergegeben werden.

Durch die Kontrolle der Zuchtstätte und der Züchter werden ausserdem Qualzuchten vorgebeugt.

 

Jeder Rassenclub erlässt zudem ergänzende Regeln.

Zuchtreglement

Link zum offiziellen Zuchtreglement des FCI.

Geschichte

Die Fédération Cynologique Internationale wurde am 22.Mai 1911 mit dem Ziel gegründet, die Kynologie und die Rassehundezucht bei Bedarf in allen Belangen zu unterstützen und zu schützen.

Die Gründerländer waren:

  • Deutschland (Kartell für das Deutsche Hundewesen und die Delegierten-Commission)
  • Österreich (Osterreichischer Kynologenverband)
  • Belgien (Société Royale Saint-Hubert)
  • Frankreich (Société Centrale Canine de France)
  • die Niederlande (Raad van Beheer op Kynologisch Gebied in Nederland)

Die Vereinigung stellte ihre Tätigkeit während des Ersten Weltkrieges ganz ein und wurde im Jahre 1921 durch die Société Centrale Canine de France und die Société Royale Saint-Hubert wieder neu gegründet. Statuten der FCI wurden am 10. April 1921 und am 5. März 1968 erlassen und der Verband erlangte durch Dekret die juristische Persönlichkeit.

Quelle

Präsentation

Die Fédération Cynologique Internationale ist die Weltorganisation der Kynologie. Sie umfasst zur Zeit 91 Mitglieds- und Partnerländer (nur ein Verband pro Land), welche ihrerseits eigene Ahnentafeln ausstellen und die Richter ausbilden.

Die FCI besteht aus fünf Sektionen: Europa, Nord- und Südamerika und die Karibik, Asien und Pazifik, Mittlerer Osten und Afrika.

Die FCI garantiert innerhalb ihrer Organisation die gegenseitige Anerkennung der Abstammungsurkunden (Ahnentafeln) der Länder, wie auch der Richter.

Zur Zeit anerkennt die FCI 343 verschiedene Rassen. Jede von ihnen ist das « Eigentum » eines bestimmten Landes, welches als Ursprungsland der Rasse bezeichnet wird. Die Ursprungsländer erstellen in Zusammenarbeit mit der Standards- und der Wissenschaftlichen Kommission der FCI die Standards für ihre Rassen (Beschreibung des Idealtyps der Rasse). Die Übersetzungen, die Nachführung der Änderungen und die Veröffentlichung erfolgt durch die FCI.  An Ausstellungen in den FCI-Ländern stellen die Rassestandards für die Richter die Bewertungsgrundlage darZudem sind sie ebenfalls die Basis für die Züchter bei Ihrem Bestreben, erstklassige Hunde zu  züchten.

Die FCI-Länder führen internationale Schönheitsausstellungen, Arbeits- und JagdprüfungenAgility und Obedience-Wettbewerbe, Rennen, Coursings und Prüfungen für Hütehunde durch, deren Ergebnisse der FCI-Geschäftsstelle gemeldet und von dieser computermässig erfasst werden. Hat ein Hund eine gewisse Anzahl Anwartschaften erreicht, kann er mit dem Titel eines internationalen Schönheits-, Ausstellungs-, Arbeits-, Arbeit und Schönheits-, Agility-, Obedience-, Renn-, Schönheit und Leistungs-, oder Hütehunde-Champions ausgezeichnet werden. Diese Titel werden von der F.C.I. verliehen.

Darüber hinaus können die Züchter - über ihre Landesverbände - ihre Zwingernamen international schützen lassen.

Quelle